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Modul 7: Branding

Bekannte Marken haben griffige Namen, schlichte Logos und eindringliche Slogans. Und auch der Erfolg eines Projektes hängt zu großen Teilen davon ab, wie man es präsentiert und bewirbt. Das beginnt mit dem Namen, umfasst Logo und Claim sowie Inhalte und Gefühle, die man damit verbindet. Ein Projekt auf die Beine zu stellen und zu positionieren, erfordert wie die Bildung und der Aufbau einer Marke ein großes Stück Arbeit und gehört wohl überlegt. Deshalb stehen heute gleich zwei Experten zur Verfügung, die uns wichtige Informationen zum Thema branding und kreativen Input weitergeben: Creative Director Daniel Senitschnig und Philipp Schneider, PR-Experte der Akademie der Zivilgesellschaft.

Nach einer kurzen Einführung in die Bereiche Werbung und Online Marketing sowie einen Einblick in seine umgesetzten Projekte fordert uns Daniel mit einem Werbe-Quiz heraus. Dabei gilt es Marken oder deren Slogan anhand von Emoticons zu erkennen. Die Aufgabe ist nicht nur herausfordernd und macht Spaß, sondern zeigt auch, dass die Strategie dieser Marken erfolgreich verläuft. Schließlich sind ihre Slogans eindringlich und einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Dahinter steckt allerdings einiges an Kreativität und viel Arbeit. Deshalb lautete unsere nächste Aufgabe, eine knackige Werbebotschaft zu konzipieren und einen eindringlichen Slogan zu kreieren. Lautstarke Musik und ein kontinuierlich durchlaufender Countdown setzen uns unter Druck. Bei dieser Aufgabe steht allerdings nicht unsere Kreativität im Vordergrund, wie wir später erfahren, sondern sie soll verdeutlichen, dass wir auf eine gute und für uns angenehme Arbeitsumgebung achten müssen. Abgeschlossen wird der Vormittag mit einer Kreativtechnik, bei der mithilfe von Kombinationen ein kreativer Denkprozess ausgelöst werden soll.

Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Namensfindung für unsere Projekte und einer ersten Ideensammlung für ein passendes Logo. Nach einem kurzen Impulsvortag von Phillip, setzen wir die Theorie direkt in die Praxis um und präsentieren der Gruppe unsere Projektnamen. Das Feedback und die kreativen Ideen der Gruppe helfen bei der Namensfindung oder –entscheidung. Mit diesen Ideen können wir im nächsten Modul durchstarten, dann werden wir mit einer Grafikerin an unseren Logos arbeiten.

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Modul 6: Erstkontakte

Aus den vorangegangenen Modulen haben wir bereits gelernt: Mit Unterstützung arbeitet es sich leichter als allein. Deshalb widmen wir uns in diesem Modul den Erstkontakten. Gleich zu Beginn überlegt jeder, welcher Kontakt ihn und sein Projekt einen großen Schritt weiterbringen würde und was man sich von diesem erwartet. Anschließend bereiten wir uns in Gruppen vor und starten mit Rollenspielen.

Denn unabhängig davon, ob man Kooperationspartner, (weitere) Teammitglieder, Helfer oder Sponsoren gewinnen möchte – zu Beginn steht immer eine Kontaktaufnahme. Da diese in den meisten Fällen in ein Gespräch mündet, spielen wir mögliche Szenarien durch. Das soll uns eventuell auftauchende Fragen, Hürden und Reaktionen vor Augen führen und uns auf kommende Gesprächssituationen vorbereiten. Alle Rollenspieler schlagen sich tapfer und der Rest der Gruppe gibt Feedback, Verbesserungsvorschläge und weitere Tipps. Das zeigt vorhandene Stärken und Schwächen auf und ermutigt zur Kontaktaufnahme. Damit bewegen wir uns weiter vorwärts und kommen der Verwirklichung unserer Projekte wieder ein paar Schritte näher.

 

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Modul 5: Projektmanagement 2

Wir sind am Ende des ersten Lehrgangsdrittels angekommen und starten mit einer Tasse Tee oder Kaffee in der Hand direkt in den zweiten Teil des Projektmanagements. Zunächst bekommen wir einen kurzen Input über den Unterschied zwischen Projektleitung und Projektleistung. Diese Überlegung soll uns helfen, unsere eigene Rolle in unserem Projekt festzulegen und unsere Kern-Leistungsprozesse zu definieren.

Im Anschluss überlegt jeder, wo sie oder er mit ihrem Projekt gerade steht und welche Schritte als nächstes anstehen. Auf diese Weise entstehen konkretere Vorstellungen und Pläne über die Arbeit der kommenden Wochen. Da wir uns über die Osterferien nicht sehen werden, ist es gut, dass jeder weiß, woran er in dieser Zeit arbeiten kann. Die gewonnenen Erkenntnisse teilen wir im Plenum, lassen uns Feedback geben und versuchen gemeinsam herauszufinden, wo wir noch Hilfe brauchen.

Nach der Mittagspause machen wir uns gleich an die Umsetzung und nutzen die Zeit, um ein paar Punkte auf unserer To-Do-Liste abzuhaken. Die Stimmung im Raum ist sehr gut und alle sind voller Tatendrang: Anrufe werden gemacht, e-mails geschrieben und sogar eine Bedarfs-Umfrage wird durchgeführt. Dazwischen gibt es angeregtes Geplauder, die Gruppe harmoniert immer besser. 🙂

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Modul 4: Projektentscheidung

 

Heute ist der Tag der Entscheidung! Jeder Einzelne muss festlegen, woran er in den nächsten Monaten arbeitet, welches Projekt er umsetzt und wohin er seinen Tatendrang lenkt.

Wir haben uns jetzt zwei Wochen nicht gesehen und starten den Tag mit einer Befindlichkeits-Runde. Die Stimmung schwankt zwischen “mittig gut” und “dezent optimistisch”. Anschließend beginnt direkt der Entscheidungsprozess, jeder ist aufgefordert ein Plakat zu gestalten. Schwarz auf Weiß oder auch kreativ bunt soll darauf unser Projekt kurz beschrieben und auch ein Überblick über unsere Ressourcen und nächsten Schritte gegeben werden.

Für manche in der Gruppe scheint es keine große Herausforderung zu sein, ihr Projekt auf Papier zu bringen, andere hadern noch ein wenig mit der Struktur. Bei der anschließenden Präsentation unserer Projekte erhält jeder Anregungen und Tipps vonseiten der Gruppe. Wir erfahren, was in unserer Präsentation noch unklar war, welche Fragen noch offen sind und wer mögliche Kooperationspartner sein könnten. Es wird deutlich, dass bereits klare Vorstellungen existieren, aber auch, wie schwer es ein kann, Entscheidungen zu treffen. Denn sich zu entscheiden, bedeutet auch, sich von Dingen zu verabschieden, Ideen einzugrenzen und seinen Tatendrang in realisierbare Bahnen zu lenken.

Die wohlverdiente Mittagspause lüftet den Kopf, belebt und schenkt Energie für die anschließende Bearbeitung des Feedbacks, das jeder Teilnehmer von der Gruppe erhalten hat. Paarweise bearbeiten wir das gesammelte Feedback und schärfen dadurch noch einmal unsere Projekte.

In der Abschlussrunde legen wir uns auf ein Projekt fest. Jetzt haben wir schon einen genaueren Plan, was wir in den nächsten Wochen und Monaten umsetzen wollen. Die Projekte nehmen langsam richtig Form an.

Ihr dürft also schon gespannt sein und euch auf die ersten Beiträge in der Kategorie „Projekte“ freuen.

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Modul 3: Projektmanagement 1

Gegen 9 Uhr trudelt ein Teilnehmer nach dem anderen ein und versucht sich mit einer Tasse Tee oder Kaffee von der klirrenden Kälte zu befreien. Mit der Organisationsberaterin Karin Krischanitz widmen wir uns heute dem Projektmanagement. Sie gibt uns einen Einblick in die Ressourcenplanung, die Zielformulierung und die Erstellung eines Projektplans. „Denn Ideen gibt es viele“, sagt sie, „ihr Teilnehmer wollt eure Ideen aber umsetzen und mit jedem einzelnen Projekt etwas bewirken“. Dazu braucht es smarte Ziele und einen Plan für die Umsetzung. In Einzel- und Gruppenarbeiten bringen wir deshalb unsere Köpfe zum Rauchen, machen uns Gedanken über die jeweiligen Ressourcen, werden uns klar über unsere Ziele und planen unsere Meilensteine auf dem Weg dorthin. Beim nächsten Modul steht immerhin schon die Projektentscheidung an und bis dahin sollte man wissen, in welches Projekt man seine Energie und sein Herzblut investieren möchte.

Die Welt lässt sich vielleicht nicht von heute auf morgen verändern, in kleinen Schritten können wir mit unseren Projekten aber etwas bewirken und jeder Einzelne ein Stück weit die Welt verbessern. Voller Tatendrang nehmen wir die Herausforderung an.

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Modul 2: Ideenbörse

Heute ist unser Raum um fünf Personen und um einiges an Wissen und Erfahrung reicher als beim letzten Modul. Denn Experten aus der Praxis sind eingeladen worden, um uns Input zu unseren Projektideen zu geben. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, sind gut in der Stadtentwicklung vernetzt oder haben selbst schon tolle Projekte auf die Beine gestellt. Wir dürfen in den kommenden Stunden von ihrem Erfahrungsreichtum profitieren und uns nützliche Tipps einholen. Die Aufregung ist deutlich spürbar, gleichzeitig weiß niemand genau, was wir von dem heutigen Modul erwarten sollen. Nachdem sich die Experten vorgestellt haben, sind wir an der Reihe und dürfen uns und unsere Ideen kurz präsentieren. Es ist wirklich eine Herausforderung, ein komplexes Projekt kurz und verständlich zu vermitteln. Gut, dass noch einige Module vor uns liegen, die uns bei der Professionalisierung unserer Projekte und deren Präsentation behilflich sein werden.
In wechselnden Kleingruppen geben uns die Experten ihre ersten Eindrücke zu unseren Projekten weiter, docken mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen an einzelne Punkte an und beantworten geduldig unsere Fragen. In der anschließenden Vernetzungsphase können wir uns bei Kaffee und Tee (Kuchen gab es leider keinen) zwanglos und gemütlich weiter austauschen. Im Raum entstehen viele kleine Gesprächsgruppen und überall wird angeregt und inspiriert geplaudert. Mit Euphorie gefüllt, entlassen uns die Experten in die Mittagspause.
Gut gesättigt und glücklich widmen wir uns am Nachmittag der Recherche. Mit dem Lehrgangsmanager Thomas Rennert sammeln wir nützliche Tipps und Anregungen zu den Fragen „was“ und „wie“ recherchiert wird und welche Schlussfolgerungen und weiteren Schritte wir daraus ziehen können.
Durch dieses Modul sind zwar wieder neue Fragen aufgetaucht, einiges ist aber auch klarer geworden und unsere Projektideen haben viel positives Feedback und wertvollen Input erhalten. Wir müssen keine Einzelkämpfer sein, denn es gibt Gleichgesinnte, die zu wichtigen Ratgebern, unterstützenden Partnern oder engagierten Teammitgliedern werden können.

Mit diesem Hochgefühl verabschieden wir uns und freuen uns schon auf die nächsten Wochen und Module.