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Modul 4: Projektentscheidung

 

Heute ist der Tag der Entscheidung! Jeder Einzelne muss festlegen, woran er in den nächsten Monaten arbeitet, welches Projekt er umsetzt und wohin er seinen Tatendrang lenkt.

Wir haben uns jetzt zwei Wochen nicht gesehen und starten den Tag mit einer Befindlichkeits-Runde. Die Stimmung schwankt zwischen “mittig gut” und “dezent optimistisch”. Anschließend beginnt direkt der Entscheidungsprozess, jeder ist aufgefordert ein Plakat zu gestalten. Schwarz auf Weiß oder auch kreativ bunt soll darauf unser Projekt kurz beschrieben und auch ein Überblick über unsere Ressourcen und nächsten Schritte gegeben werden.

Für manche in der Gruppe scheint es keine große Herausforderung zu sein, ihr Projekt auf Papier zu bringen, andere hadern noch ein wenig mit der Struktur. Bei der anschließenden Präsentation unserer Projekte erhält jeder Anregungen und Tipps vonseiten der Gruppe. Wir erfahren, was in unserer Präsentation noch unklar war, welche Fragen noch offen sind und wer mögliche Kooperationspartner sein könnten. Es wird deutlich, dass bereits klare Vorstellungen existieren, aber auch, wie schwer es ein kann, Entscheidungen zu treffen. Denn sich zu entscheiden, bedeutet auch, sich von Dingen zu verabschieden, Ideen einzugrenzen und seinen Tatendrang in realisierbare Bahnen zu lenken.

Die wohlverdiente Mittagspause lüftet den Kopf, belebt und schenkt Energie für die anschließende Bearbeitung des Feedbacks, das jeder Teilnehmer von der Gruppe erhalten hat. Paarweise bearbeiten wir das gesammelte Feedback und schärfen dadurch noch einmal unsere Projekte.

In der Abschlussrunde legen wir uns auf ein Projekt fest. Jetzt haben wir schon einen genaueren Plan, was wir in den nächsten Wochen und Monaten umsetzen wollen. Die Projekte nehmen langsam richtig Form an.

Ihr dürft also schon gespannt sein und euch auf die ersten Beiträge in der Kategorie „Projekte“ freuen.

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Modul 3: Projektmanagement 1

Gegen 9 Uhr trudelt ein Teilnehmer nach dem anderen ein und versucht sich mit einer Tasse Tee oder Kaffee von der klirrenden Kälte zu befreien. Mit der Organisationsberaterin Karin Krischanitz widmen wir uns heute dem Projektmanagement. Sie gibt uns einen Einblick in die Ressourcenplanung, die Zielformulierung und die Erstellung eines Projektplans. „Denn Ideen gibt es viele“, sagt sie, „ihr Teilnehmer wollt eure Ideen aber umsetzen und mit jedem einzelnen Projekt etwas bewirken“. Dazu braucht es smarte Ziele und einen Plan für die Umsetzung. In Einzel- und Gruppenarbeiten bringen wir deshalb unsere Köpfe zum Rauchen, machen uns Gedanken über die jeweiligen Ressourcen, werden uns klar über unsere Ziele und planen unsere Meilensteine auf dem Weg dorthin. Beim nächsten Modul steht immerhin schon die Projektentscheidung an und bis dahin sollte man wissen, in welches Projekt man seine Energie und sein Herzblut investieren möchte.

Die Welt lässt sich vielleicht nicht von heute auf morgen verändern, in kleinen Schritten können wir mit unseren Projekten aber etwas bewirken und jeder Einzelne ein Stück weit die Welt verbessern. Voller Tatendrang nehmen wir die Herausforderung an.

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Modul 2: Ideenbörse

Heute ist unser Raum um fünf Personen und um einiges an Wissen und Erfahrung reicher als beim letzten Modul. Denn Experten aus der Praxis sind eingeladen worden, um uns Input zu unseren Projektideen zu geben. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, sind gut in der Stadtentwicklung vernetzt oder haben selbst schon tolle Projekte auf die Beine gestellt. Wir dürfen in den kommenden Stunden von ihrem Erfahrungsreichtum profitieren und uns nützliche Tipps einholen. Die Aufregung ist deutlich spürbar, gleichzeitig weiß niemand genau, was wir von dem heutigen Modul erwarten sollen. Nachdem sich die Experten vorgestellt haben, sind wir an der Reihe und dürfen uns und unsere Ideen kurz präsentieren. Es ist wirklich eine Herausforderung, ein komplexes Projekt kurz und verständlich zu vermitteln. Gut, dass noch einige Module vor uns liegen, die uns bei der Professionalisierung unserer Projekte und deren Präsentation behilflich sein werden.
In wechselnden Kleingruppen geben uns die Experten ihre ersten Eindrücke zu unseren Projekten weiter, docken mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen an einzelne Punkte an und beantworten geduldig unsere Fragen. In der anschließenden Vernetzungsphase können wir uns bei Kaffee und Tee (Kuchen gab es leider keinen) zwanglos und gemütlich weiter austauschen. Im Raum entstehen viele kleine Gesprächsgruppen und überall wird angeregt und inspiriert geplaudert. Mit Euphorie gefüllt, entlassen uns die Experten in die Mittagspause.
Gut gesättigt und glücklich widmen wir uns am Nachmittag der Recherche. Mit dem Lehrgangsmanager Thomas Rennert sammeln wir nützliche Tipps und Anregungen zu den Fragen „was“ und „wie“ recherchiert wird und welche Schlussfolgerungen und weiteren Schritte wir daraus ziehen können.
Durch dieses Modul sind zwar wieder neue Fragen aufgetaucht, einiges ist aber auch klarer geworden und unsere Projektideen haben viel positives Feedback und wertvollen Input erhalten. Wir müssen keine Einzelkämpfer sein, denn es gibt Gleichgesinnte, die zu wichtigen Ratgebern, unterstützenden Partnern oder engagierten Teammitgliedern werden können.

Mit diesem Hochgefühl verabschieden wir uns und freuen uns schon auf die nächsten Wochen und Module.

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Modul 1: Start

Seit Wochen warten wir nun schon auf das erste Modul. Unsere Köpfe sind voller Ideen, größenwahnsinnige Projekte werden zu wunderschönen Luftschlössern. Wir wollen loslegen, die anderen Teilnehmer und ihre Projekte kennenlernen, wollen unsere eigenen Ideen in die Tat umsetzen.
Mit einer Tasse grünem Tee starten wir langsam in den Tag. Formalitäten werden geklärt, organisatorische Fragen gestellt und dann folgt natürlich auch die obligatorische – deshalb nicht weniger spannendende – Vorstellungsrunde. Wir lernen das Team der Akademie und die anderen Teilnehmer kennen. Leider hat die Grippewelle unsere Gruppe etwas verkleinert und es hat sowohl einige Teilnehmer als auch die Vortragende des heutigen Tages erwischt. Susanne Ofner, unsere Lehrgangsleiterin, springt kurzfristig und tatkräftig für sie ein. Von dieser Improvisation ist nichts zu bemerken: Die Themen des Tages werden routiniert und interessant behandelt und wir lernen nützliche Methoden kennen, um unsere Ideen in Form zu bringen. Bei einem wertschätzenden Interview bekommen wir einen ersten Eindruck von den anderen Teilnehmern und erfahren etwas über die geplanten Projekte. Jeder will sich engagieren und die Gemeinsamkeiten überragen die Unterschiede bei Weitem, neben der Harmonie der Gruppe ist besonders der Tatendrang deutlich spürbar. Die Vorfreude auf die nächsten Module ist jetzt schon groß und die Nächte werden gezählt. Noch sieben Mal schlafen, dann werden wir unsere Ideen ExpertInnen vorstellen und uns Input von außen einholen.