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Modul 11: Networking

Das heutige Modul startet später und wir beginnen mit einer kurzen Gesprächsrunde. Jeder erzählt, was sich in den letzten zwei Wochen getan hat und wie er im Zeitplan liegt. Denn in drei Wochen ist bereits unsere Abschlusspräsentation und auch wenn manche Projekte zu diesem Zeitpunkt schon abgeschlossen sein werden und andere noch ganz am Anfang stehen – Vorstellen werden wir unsere Projekte alle.

In Vorbereitung auf das am Spätnachmittag stattfindende Netzwerktreffen der Zivilgesellschaft, das einige gemeinnützige Initiativen versammelt, widmen wir uns der Gestaltung von Plakaten. Geplant ist, dass wir das heutige Treffen nutzen, um unsere Projekte dort kurz vorstellen. Deshalb versucht jeder für sich, in wenigen Stichworten oder kurzen Sätzen festzuhalten, wer er ist und was er mit seinem Projekt erreichen möchte.

Das Netzwerktreffen startet mit ein paar einleitenden Worten, bevor die Allianz Menschen.Würde.Österreich sich und ihre Arbeit vorstellt. Anschließend darf jeder von uns in Kürze sein Projekt präsentieren. Mit überraschender Reihenfolge, in der die Projektvorstellungen verlaufen, steigt in unserer Runde die Spannung und lässt die danach einsetzende Erleichterung, es hinter sich zu haben, deutlich spürbar werden. Die darauf folgende Einführung in die DSGVO und die Auswirkungen auf ehrenamtliche Initiativen fordert nochmal unsere ganze Konzentration/Aufmerksamkeit. Zuletzt stellen sich die Initiatoren von www.zeig-initiative.at vor, auf deren Plattform ehrenamtliche Initiativen und freiwillige Helfer zusammengeführt werden. Das Buffet bietet im Anschluss noch die Gelegenheit, sich zu stärken und zu vernetzen. Und obwohl alle schon recht müde sind, sorgt der spürbare Tatendrang im Raum für ein gutes Gefühl.

 

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Modul 10: Recht

Bei der Umsetzung und Durchführung von Projekten müssen bestimmte Richtlinien beachtet werden. Damit wir um unsere Rechte und Pflichten Bescheid wissen, gibt uns Rechtsanwältin Dr. Nora Kluger einen Einblick in die österreichische Rechtslage. Sie gibt uns einen Überblick über das Arbeits- und Sozialrecht, erläutert das Vertrags- und Schadensersatzrecht, reißt das Gesellschafts- und Strafrecht an und spricht über das Vereinsrecht. Schnell wird uns deutlich, dass zwar jeder von uns das Recht hat, ein Projekt zu starten und zu verwirklichen, damit aber auch bestimmte Pflichten und Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen. Frau Dr. Kluger lockert die trockene und oft nicht ganz einfache rechtliche Lage mit Beispielen auf, geht auf unsere Projekte ein und beantwortet geduldig unsere Fragen. Dabei geht sie auch auf freiwilliges Engagement ein, grenzt dieses zu einem Arbeitsverhältnis ab und klärt das Verhältnis zwischen Projektleitern und Mitarbeitern.

Die Köpfe rauchen, der Magen knurrt und nach §11 AZG machen wir von unserem Recht auf eine wohlverdiente Mittagspause Gebrauch.

Nach einem spontanen Picknick auf der Terrasse widmen wir uns am Nachmittag noch den Kooperationsvereinbarungen. So können viele Unstimmigkeiten in der Zusammenarbeit vorzeitig vermieden werden. Unter Susannes Anleitung sammeln wir wichtige Bestandteile möglicher Vereinbarungen und überlegen, welche Punkte jedem von uns wichtig sind. Anschließend dürfen wir uns alle noch in Einzel- und Gruppenfotos von unserer Schokoladenseite zeigen.

 

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Modul 9: Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Projekte wachsen von Woche zu Woche und nehmen immer mehr Gestalt an.  Damit Menschen dann auch bald von unseren Projekten erfahren können, widmen wir uns heute der Öffentlichkeitsarbeit. So stehen neben klassischer Pressearbeit auch eine Zielgruppenanalyse und das Verfassen eines Kurztextes an. In maximal 300 Zeichen sollen die wichtigsten Fragen über das jeweilige Projekt beantwortet werden. In Einzelarbeit oder paarweise werden die notwendigen Informationen in Textform komprimiert und anschließend der Gruppe präsentiert. Wohlwollend, aber kritisch werden die Kurztexte einer Gruppenanalyse unterzogen und Worte gegeneinander abgewogen. Mit dem gewonnenen Input dürfen wir uns in die Mittagspause begeben. Wir belohnen uns mit einem organisierten Picknick in der Urania, zu dem jeder einige Leckereien mitgebracht hat. Gestärkt und erholt beginnen wir den Nachmittag mit Überlegungen zu den verschiedenen Social Media Kanälen und den Einsatzmöglichkeiten für unsere Projekte. Anschließend erhalten wir noch nützliche Tipps zur Kontaktaufnahme und Kontaktpflege mit Journalisten sowie das Angebot unserer Lehrgangsleiter, uns jederzeit tatkräftig zu unterstützen.

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Modul 8: Grafikwerkstatt

Heute basteln und werkeln wir an unseren Logos. Die Gastvortagende Simone Stefanie Klein gibt uns zuerst ein paar grundlegende theoretische Inhalte. Die reichen von der Vorstellung von Grafikprogrammen über Farbmodelle bis hin zur Gestaltung. Da wir schon im Vorfeld des Moduls erste Ideen zu unseren Logos schicken konnten, enthält der Theorie Teil bereits konkrete Beispiele und Anregungen zu ausgewählten Logo-Entwürfen. Mit dem erhaltenen Input, unseren Ideen und teils schon konkreten Entwürfen geht es in einen offenen Werkstattbetrieb. Hier fallen zwar keine Späne, dafür gibt Simone Tipps und Hilfestellungen bei der Verwendung der Grafikprogramme. Statt Hammer und Säge kommen Laptop und Stift zum Einsatz. Zudem belebt ein reger Austausch der Gruppe den Raum und macht die Gemeinschaft und den Tatendrang der Teilnehmer sichtbar.

 

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Modul 7: Branding

Bekannte Marken haben griffige Namen, schlichte Logos und eindringliche Slogans. Und auch der Erfolg eines Projektes hängt zu großen Teilen davon ab, wie man es präsentiert und bewirbt. Das beginnt mit dem Namen, umfasst Logo und Claim sowie Inhalte und Gefühle, die man damit verbindet. Ein Projekt auf die Beine zu stellen und zu positionieren, erfordert wie die Bildung und der Aufbau einer Marke ein großes Stück Arbeit und gehört wohl überlegt. Deshalb stehen heute gleich zwei Experten zur Verfügung, die uns wichtige Informationen zum Thema branding und kreativen Input weitergeben: Creative Director Daniel Senitschnig und Philipp Schneider, PR-Experte der Akademie der Zivilgesellschaft.

Nach einer kurzen Einführung in die Bereiche Werbung und Online Marketing sowie einen Einblick in seine umgesetzten Projekte fordert uns Daniel mit einem Werbe-Quiz heraus. Dabei gilt es Marken oder deren Slogan anhand von Emoticons zu erkennen. Die Aufgabe ist nicht nur herausfordernd und macht Spaß, sondern zeigt auch, dass die Strategie dieser Marken erfolgreich verläuft. Schließlich sind ihre Slogans eindringlich und einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Dahinter steckt allerdings einiges an Kreativität und viel Arbeit. Deshalb lautete unsere nächste Aufgabe, eine knackige Werbebotschaft zu konzipieren und einen eindringlichen Slogan zu kreieren. Lautstarke Musik und ein kontinuierlich durchlaufender Countdown setzen uns unter Druck. Bei dieser Aufgabe steht allerdings nicht unsere Kreativität im Vordergrund, wie wir später erfahren, sondern sie soll verdeutlichen, dass wir auf eine gute und für uns angenehme Arbeitsumgebung achten müssen. Abgeschlossen wird der Vormittag mit einer Kreativtechnik, bei der mithilfe von Kombinationen ein kreativer Denkprozess ausgelöst werden soll.

Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Namensfindung für unsere Projekte und einer ersten Ideensammlung für ein passendes Logo. Nach einem kurzen Impulsvortag von Phillip, setzen wir die Theorie direkt in die Praxis um und präsentieren der Gruppe unsere Projektnamen. Das Feedback und die kreativen Ideen der Gruppe helfen bei der Namensfindung oder –entscheidung. Mit diesen Ideen können wir im nächsten Modul durchstarten, dann werden wir mit einer Grafikerin an unseren Logos arbeiten.

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Modul 6: Erstkontakte

Aus den vorangegangenen Modulen haben wir bereits gelernt: Mit Unterstützung arbeitet es sich leichter als allein. Deshalb widmen wir uns in diesem Modul den Erstkontakten. Gleich zu Beginn überlegt jeder, welcher Kontakt ihn und sein Projekt einen großen Schritt weiterbringen würde und was man sich von diesem erwartet. Anschließend bereiten wir uns in Gruppen vor und starten mit Rollenspielen.

Denn unabhängig davon, ob man Kooperationspartner, (weitere) Teammitglieder, Helfer oder Sponsoren gewinnen möchte – zu Beginn steht immer eine Kontaktaufnahme. Da diese in den meisten Fällen in ein Gespräch mündet, spielen wir mögliche Szenarien durch. Das soll uns eventuell auftauchende Fragen, Hürden und Reaktionen vor Augen führen und uns auf kommende Gesprächssituationen vorbereiten. Alle Rollenspieler schlagen sich tapfer und der Rest der Gruppe gibt Feedback, Verbesserungsvorschläge und weitere Tipps. Das zeigt vorhandene Stärken und Schwächen auf und ermutigt zur Kontaktaufnahme. Damit bewegen wir uns weiter vorwärts und kommen der Verwirklichung unserer Projekte wieder ein paar Schritte näher.

 

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Modul 5: Projektmanagement 2

Wir sind am Ende des ersten Lehrgangsdrittels angekommen und starten mit einer Tasse Tee oder Kaffee in der Hand direkt in den zweiten Teil des Projektmanagements. Zunächst bekommen wir einen kurzen Input über den Unterschied zwischen Projektleitung und Projektleistung. Diese Überlegung soll uns helfen, unsere eigene Rolle in unserem Projekt festzulegen und unsere Kern-Leistungsprozesse zu definieren.

Im Anschluss überlegt jeder, wo sie oder er mit ihrem Projekt gerade steht und welche Schritte als nächstes anstehen. Auf diese Weise entstehen konkretere Vorstellungen und Pläne über die Arbeit der kommenden Wochen. Da wir uns über die Osterferien nicht sehen werden, ist es gut, dass jeder weiß, woran er in dieser Zeit arbeiten kann. Die gewonnenen Erkenntnisse teilen wir im Plenum, lassen uns Feedback geben und versuchen gemeinsam herauszufinden, wo wir noch Hilfe brauchen.

Nach der Mittagspause machen wir uns gleich an die Umsetzung und nutzen die Zeit, um ein paar Punkte auf unserer To-Do-Liste abzuhaken. Die Stimmung im Raum ist sehr gut und alle sind voller Tatendrang: Anrufe werden gemacht, e-mails geschrieben und sogar eine Bedarfs-Umfrage wird durchgeführt. Dazwischen gibt es angeregtes Geplauder, die Gruppe harmoniert immer besser. 🙂