Module

Modul 14: Abschlusspräsentation

Der große Tag ist da! Heute präsentieren wir unsere Projekte der Öffentlichkeit.

Ab 13 Uhr dürfen wir bereits in der Urania eintrudeln, um unsere „Marktstände“ aufzubauen. Da wir unsere Projektvorstellungen auf der Bühne kurz halten sollen, bietet der Stand jedem die Möglichkeit, alle InteressentInnen genauer über unsere Projekte zu informieren sowie für Fragen und Anregungen zur Verfügung zu stehen. Plakate werden beschriftet, beklebt und gestaltet, die Tische mit Informationsmaterialien und Gegenständen dekoriert. Wir helfen uns gegenseitig, tauschen uns aus und haben die Uhr im Blick. Gegen Ende der Vorbereitungszeit wird die Nervosität fast greifbar. Die letzten Wochen und Monate zeigen aber ihre Wirkung und wir stehen uns alle beiseite und fühlen uns als gut eingespieltes Team.

Der Abend wird von Josef Broukal, der als Moderator durch die Veranstaltung führt, und der Direktorin der Akademie der Zivilgesellschaft Brigitte Pabst eröffnet.

Und dann ist es auch schon so weit: Wir werden nacheinander auf die Bühne gebeten, um unsere Projekte in 3-5 Minuten zu präsentieren und die Besucher im Saal dafür zu begeistern. Für alle, die an dem Tag leider nicht dabei sein konnten und trotzdem neugierig auf die im Lehrgang entstandenen Projekte sind, hier ein kurzer Überblick. Die Reihenfolge entspricht jener der Präsentationen.

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Baumhilfe – Edith Schindler-Seiß

Die Baumhilfe engagiert sich für innerstädtische Straßenbäume. Die veränderten Umweltbedingungen gefährden diesen wichtigen Grünbestand. Die ehrenamtliche Initiative will Wissen über Stadtbäume vermitteln und Menschen animieren, selbst aktiv zum Erhalt der Bäume beizutragen – zum Beispiel mit Gießen.

Das Projekt wurde im Juni 2018 mit dem Klimaschutzpreis des Bezirks Wien-Neubau ausgezeichnet.

LebensMittelPunkt HaWei – Johannes Löcker-Herschkowitz

Für eine gesunde Ernährung und den Erhalt regionaler ProduzentInnen-Vielfalt bestellen BewohnerInnen des Grätzls Hadersdorf-Weidlingau gemeinsam frische, ökologische und regionale Lebensmittel und holen diese im selbstverwalteten Lagerraum ab. Alle Mitglieder der FoodCoop im Grätzl sind aktiv dabei und gestalten gemeinsam den LebensMittelPunkt HaWei.

Web: lebensmittelpunkt-hawei.at

museum@schule – Christina Partsch

Das Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus führt den kostenlosen Workshop museum@schule vorrangig an Neuen Mittelschulen des Bezirks durch. Ziel ist es, Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken und diese zu ermutigen, sich Museen als Bildungs- und Unterhaltungsorte zu erschließen.

femsession – Sarah Weide

Das Projekt fördert die Gemeinschaft, die Vernetzung und das Empowerment von Frauen. In Workshops geben Frauen den Teilnehmerinnen ihr Wissen und ihre Kenntnisse weiter und ermutigen und befähigen diese, auch im technischen und handwerklichen Bereich selbständig aktiv zu werden.

Kreativität … die sitzt – Christine und Corinna Bräuer

Menschen in Haft wollen ihre Zeit sinnvoll nutzen. Das Projekt Kreativität … die sitzt vermittelt ihnen das nötige Know-how und hilft ihnen, ihre Kreativität zu entfalten. Dadurch sollen ihr Selbstwert gesteigert und ihre Resozialisierung gefördert werden.

EINTOPF – Gerhard Grasböck

Die Initiative Eintopf strebt eine Bewusstseinsförderung zum Thema Lebensmittelhilfe in Wien an. Interviews mit engagierten Persönlichkeiten, Organisationen und betroffenen Menschen führen zu redaktionellen Beiträgen, die auf einem eigenen Blog veröffentlicht sowie Medien angeboten werden.

Lesefreunde – Luna Dietrich

Auf der Website der Lesefreunde werden Bücher für Kinder und Jugendliche vorgestellt. Kreative Ideen und vielfältige Begleitmaterialien sollen die Freude am Lesen und an Büchern fördern und ein gemeinsames Leseerlebnis entstehen lassen. Zudem bieten wir eine Plattform, auf der Kinder für Kinder schreiben.

Web: lesefreunde.at

Young Widow_ers Dinner Club – Franziska Haydn

Der Young Widow_ers Dinner Club ist eine Initiative für junge Menschen, die ihre Lebenspartner_innen verloren haben: Gemeinsam Essen und Trinken, unter Menschen sein, die Ähnliches erlebt haben, Reden über den Tod und das Leben, sich austauschen, um gestärkt den eigenen Trauerweg zu gehen. Der YWDC trifft sich in Wiener Lokalen.

Web: youngwidowersdinner.club

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Nachdem jeder von uns sein Projekt souverän vorgestellt hat, folgt die Abschlussrede von Johannes Löcker-Herschkowitz, der als Teilnehmer stellvertretend für uns alle die Dankesrede hält, den Lehrgang Revue passieren lässt und die Wichtigkeit der Freiwilligenarbeit, gerade in politisch schwierigen Zeiten, hervorhebt. Für alle die jetzt neugierig geworden sind, die Rede gibt es hier nachzulesen.

Interessierte Nachfragen und angeregte Gespräche bei Speis und Trank runden den Abend ab und lassen uns in guter Stimmung zurück. Wer sich inspiriert und ermutigt fühlt, selbst ein Projekt zu starten oder umzusetzen, der kann sich hier über die nächsten stattfindenden Lehrgänge informieren.

Die ausführlichen Vorstellungen der Projekte, mit Interviews, Portraits der ProjektleiterInnen und Berichten vor Ort werden in den nächsten Wochen kontinuierlich folgen. Ihr dürft also gespannt bleiben und euch weiterhin auf eine regelmäßige Portion Tatendrang freuen. 🙂

 

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